Rosy Varte (22. November 1923 – 14. Januar 2012) war eine französische Schauspielerin armenischer Abstammung. Seit 1949 wirkte sie in fast 100 Film- und Fernsehproduktionen mit. Sie spielte die Hauptrolle in dem Film „Die Bar am Bahnübergang“ (1972), der im Wettbewerb der 22. Internationalen Filmfestspiele Berlin lief. Sie war außerdem als Synchronsprecherin in den Zeichentrick-Western „Daisy Town“ (1971, als „Lulu Carabine“) und „La Ballade des Dalton“ (1978, als „Miss Worthlesspenny“) tätig. Geboren als Nevarte Manouelian in Istanbul, Türkei, emigrierte sie in jungen Jahren nach Frankreich. Sie spielte in Komödien. Von 1985 bis 1993 verkörperte sie die Titelrolle der Maguy Boissier in 333 Folgen der erfolgreichen Fernsehserie „Maguy“. 2007 wurde sie für ihre Darstellung der Maguy Boissier mit dem 7. d’Or als Beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet. Sie starb am 14. Januar 2012 im Amerikanischen Krankenhaus in Neuilly-sur-Seine im Alter von 88 Jahren nach einer Bronchitis, die sich laut ihrem Witwer, dem Regisseur Pierre Badel, zu einer Lungenentzündung entwickelte.